IGeL - Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen)

Unter individuellen Gesundheitsleistungen versteht man Leistungen, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht übernommen werden, da sie nicht zum Leistungskatalog der GKV gehören. Diese Leistungen werden den Kassenpatienten zusätzlich angeboten und müssen bei Inanspruchnahme der Patientin/ dem Patienten in Rechnung gestellt werden. Die Kostenberechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Leistungen. Bei Interesse informieren wir Sie gerne ausführlich über die Leistungen und anfallende Kosten.
Zu unseren Leistungen gehören unter anderem die Radiale Stoßwellenbehandlung bei "Tennisellenbogen", Schultersehnenentzündungen, Wundheilungsstörungen, Schleimbeutelentzündungen der Hüfte oder Schulter sowie Hyaloronsäuretherapie bei Arthrose (siehe unten).



Operative Leistungen:

  • Entfernung kleiner Atherome (Grützbeutel/ Talgdrüsen)
  • Entfernung kleiner Warzen
  • Entfernung kosmetisch störender Hautveränderungen
  • Korrektur von ausgerissenen Ohrläppchen
  • Narbenkorrektur bei kosmetisch störenden Narben
  • Entfernung von Marisken (Hautfalten am Enddarm/ Anus)
  • Kosmetische Beschneidung (Circumcision)
  • Verödung von Besenreiservarizen (kleine, sternförmige Krampfadern
  • Kosmetische Beschneidung beim Erwachsenen

Nähere Informationen zur Hyaloronsäuretherapie bei Arthrose

Was ist Arthrose?
Arthrose ist eine Abnutzungserscheinung in Gelenken mit Abnahme des Knorpels, der Knochen in Gelenkbereichen überzieht. Die Folgen sind zunehmende Schmerzen der Gelenke bei Belastung sowie Schwellneigung. Die Ursache der Arthrose kann auch als Unfallfolge nach z.B. Knochenbrüchen oder durch fehlerhafte Belastung z.B. bei "X-Beinen" oder "O-Beinen" bedingt sein.
Der fortschreitenden Knorpelabbau kann nicht beseitigt werden, im Endstadium erfolgt oft ein Kunstgelenkersatz.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Um die Folgen der Arthrose und damit die Schmerzen zu lindern, gibt es die Möglichkeit, eine dem Körper sehr ähnliche Substanz als "künstliche Gelenkschmiere" in die betroffenen Gelenke einzubringen. Diese s.g. Hyaluronsäure versiegelt den noch vorhandenen Knorpel, verbessert die Schmiereigenschaften der Gelenkflüssigkeit und stimuliert über das s.g. "D-Glucosaminsulfat" den Knorpelstoffwechsel. Durch die direkte Injektion wird der Wirkort - das Gelenk - direkt erreicht und kann sofort wirken.
Durch die Hyaloronsäuretherapie kann ein evtl. Gelenkersatz durchaus verzögert werden.

Wie funktioniert die Therapie?
Nach entsprechender Aufklärung erfolgt unter sterilen Bedingungen die Injektion des Medikamentes in das betreffende Gelenk. Hierzu sind i.d.R. je nach Präparat 1 bis 5 Injektionen im wöchentlichen Abstand notwendig.

Unfall?
Arbeits- Schul- oder Wegeunfall?
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